Küstenreise nach Ligurien in die malerische Region Cinque Terre

Die fünf Perlen der Cinque Terre

Die lieblichen bunten Häuschen befinden sich im Dorf Monterosso

Strand von Monterosso

Monterosso

Monterosso ist das nördlichste der fünf Dörfer und der größte Ort der Cinque Terre. Er besteht aus zwei Bereichen, der eine ist das Ortszentrum, der andere ist der Ortsteil namens Fegina mit breitem Sandstrand und Promenade. Ich habe bei einem kleinen Stadtrundgang die interessantesten Sehenswürdigkeiten besucht. In der Altstadt findet man noch die typischen Turmhäuser, die sich entlang der engen “carruggi”, der mittelalterlichen Gassen, aneinanderreihen. Der Turm der Aurora auf dem Hügel des Heiligen Cristoforo trennt den mittelalterlichen Stadtkern von dem moderneren Wohnviertel entlang des Strandes. Auch die Kirche San Francesco mit ihren bedeutenden Kunstwerken ist einen Besuch absolut wert.

Die Küste Liguriens ist gesäumt von Zitronenbäumen

Ein Spaziergang durch Vernazza in Richtung Strand bietet herrliche Ausblicke

Weiter geht es nach Vernazza, das seine Besucher mit einem kleinen Sandstrand am Hafen überrascht. Eine Attraktion ist der Wehrturm Castello Doria, die dazugehörige Burg liegt auf einem Felsvorsprung und bietet den Besuchern eine schöne Aussicht auf das Dorf. Unbedingt ans Herz legen muss ich jedem Gast von Vernazza das Gambero Rosso (Piazza Marconi, 7 – Vernazza, Cinqueterre, Tel. +39 0187 812265), es ist eines besten Restaurants der Cinque Terre. Die Antipasti di mare sind ein Gedicht, die Fischgerichte eine Sensation und auch die Desserts brauchen sich nicht zu verstecken.

Von Corniglia hat man einen traumhaften Ausblick über die Küste Liguriens

Blick über die Weinberge im Nationalpark Cinque Terre

Corniglia

Weiter führt die Reise nach Corniglia, das mittlere der fünf Dörfer. Es steht auf einem kleinen Hügel und ist über einen steilen Aufstieg zu erreichen. Diese sogenannte Lardarina ist eine lange Stiege aus 33 Abschnitten und 377 Treppenstufen. Entlang der Via Fieschi erstreckt sich die Altstadt von Corniglia, die Pfarrkirche San Pietro beeindruckt die Besucher mit ihrer Fassade aus weißem und rosa Carraramarmor. Ein Anziehungspunkt für zahlreiche Gäste ist das Fest des Schutzpatrons San Pietro jedes Jahr am 29. Juni. Ein Geheimtipp in Corniglia ist die Cantina de Mananàn (Via Fieschi 117, Corniglia, Tel. +39 0187 821 166), in diesem althergebrachten Lokal gibt es eine wirklich ganz vorzügliche Küche.

Manarola liegt steil den Klippen empor gebaut

Blick auf das bunte Felsendorf Manarola

Manarola

Manarola ist das zweitkleinste Dorf der Cinque Terre, es verfügt über eine felsige Bucht und ist bei Schwimmern sehr beliebt. Die Bevölkerung von Manarola bestreitet den Lebensunterhalt mit Fischfang. Da an der Küste kein Platz zur Verfügung steht, werden die Fischerboote mit Seilwinden mehr als 15 Meter hinaufgezogen. Mitten auf der Via Birolli liegen die Boote und die Besucher des Ortes schlängeln sich vorbei. Oberhalb des Dorfes befindet sich der Hauptplatz von Manarola mit der Kirche San Lorenzo und dem Glockenturm.

Die lieblichen bunten Häuschen befinden sich im Dorf Monterosso

Riomaggiore und Portovenere

Das letzte der fünf Dörfer namens Rio Maggiore ist im typischen italienischen Stil erbaut. Die kleinen Häuser sind alle in den verschiedensten Pastellfarben gestrichen und mit grünen Fensterläden ausgestattet. Im Jahr 1340 entstand die Kirche San Giovanni Battista im oberen Teil des Ortes. Ebenfalls im Ort zu finden ist das Castell von Riomaggiore.

Der Schlusspunkt meiner kleinen Rundreise war Portovenere in der Provinz La Spezia. Die Stadt liegt am östlichen Ende der Riviera di Levante und der Region Ligurien, sie ist nur wenige Kilometer von der Toskana entfernt. Im Jahr 1997 wurde Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Oberhalb des Orts thront die Festung Doria, im historischen Zentrum beeindrucken das Casa del Capitano sowie die mittelalterlichen Kirchen San Pietro und San Lorenzo.

Der Nationalpark Cinque Terre

Aktivurlaub in Ligurien

Für mich als passionierten Sportler gehört Tauchen einfach zu jeder Reise dazu. Die ligurische Unterwasserwelt ist fantastisch und verfügt aufgrund der Felsküste unter Wasser über viele steil abfallende Felswände. Diese sind überzogen mit einer lebendigen Tapete aus Krustenanemonen und Schwämmen. Hier und dort ragen Fächer aus Hornkorallen ins Wasser und aus den Felsspalten lugen Langusten, Oktopusse oder Muränen hervor. Mit etwas Glück gibt es Zackenbarsche oder Katzenhaie zu sehen.

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