Marmaris: Der perfekte Familienurlaub!

Unser letzter Familienurlaub führte uns eher durch Zufall in die türkische Stadt Marmaris. Zwei Wochen Ferienspaß in Marmaris? Da haben wir natürlich sofort zugeschlagen. Doch der Reihe nach.

Der Sandstrand Uzunyali, auch Long Beach genannt, erstreckt sich über 10 km bis nach Icmeler

Entspannende Tage am Strand

Zunächst landeten wir in Dalaman. Mit einem Shuttle-Bus ging es dann ins benachbarte Marmaris in unser Hotel, dem Pasa Beach. Die Zimmer waren sehr geräumig und stilvoll eingerichtet, so dass wir und unsere drei Kinder reichlich Platz hatten.

Strand von Marmaris

Sei es am Pool als auch an den malerischen Stränden der Ägäisküste gab es viele Unterhaltungsmöglichkeiten für unsere Kinder. Der Älteste konnte sich im Surfen und Tauchen ausprobieren, während die beiden Kleinen ganz eifrig ihre Sandburgen bauten. Durch den Babysitter-Service hatten wir außerdem reichlich Zeit für uns und konnten im Spa Bereich die Zeit zu zweit genießen. Abends gab es tolle Dinner im hoteleigenen Restaurant. Des Öfteren sind wir aber auch an der Hafenpromenade von Marmaris essen gegangen, wo wir uns von der Kulinarik der Türkei selbst überzeugen durften.

Mein heißer Tipp: Dinner im Dede Restaurant

Marmaris besitzt einen wunderschönen Jachthafen, von denen aus man weit über die tiefblaue Ägäis blicken kann. Erlebnisreich war vor allem unser Segelausflug. Er führte uns auf die nahe gelegene, griechische Insel Rhodos.

Hafen von Marmaris

Wer in Marmaris einen Döner essen möchte, wird bald feststellen, dass es diesen in seiner in Deutschland bekannten Form nicht gibt. Das leckere Grillfleisch wird hier auf dem Teller serviert und schmeckt auch anders. Fischliebhaber finden am Hafen von Marmaris zahlreiche leckere Fischlokale wie das Dede Restaurant. Die an Spießen gegrillte Fische und Meerespfannen sind wirklich unübertrefflich. Der atemberaubende Blick über den Hafen lässt alle Romantikherzen höher schlagen.

Hafenpromenade von Marmaris

Ausflüge zu den Welterbestätten rund um Marmaris

Einen Tag unternahmen wir einen Ausflug in die ca. 150 km entfernte Stadt Bodrum um die Überreste des Mausoleums von Halikarnassos zu besichtigen. Viel ist von dem Prunkbau zwar nicht mehr erhalten, man kann sich jedoch anhand der Grundmauern ein gutes Bild davon machen, wie es hier in der Antike einst ausgesehen hat. Mit einem Reiseführer gewappnet erfährt man noch weitere Hintergründe zum Bau.

Das Mausoleum von Halikarnassos

Mausoleum von Halikarnassos

Rein ins Segelboot – und ab nach Rhodos!

Ein anderer Tagesausflug brachte uns nach Rhodos. Die griechische Insel ist mit der Fähre oder einem gecharterten Segelboot schnell erreichbar. Hier stand einst der mächtige Koloss von Rhodos, der auch zu den antiken Weltwundern zählte. An der Hafenpromenade von Rhodos laden zahlreiche liebliche Cafés zum Verweilen ein. Die Innenstadt begeistert mit engen Gassen, spannenden Plätzen und der historischen Stadtbefestigung.

Die traumhafte Bucht von Lindos im Südosten von Rhodos

Die Hirsch-Statuen in der Hafeneinfahrt vor Rhodos

Beeindruckend: Die Salzkaskaden von Pamukkale

Kalksteinterassen von Pamukkale

Ruinen in Pamukkale

Im Hotel erfuhren wir von dem geheimnisvollen Pamukkale, einer Landschaft aus Salzkaskaden, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch die mineralhaltigen Quellen aufgetürmt und kleine Pools gebildet haben. Von Marmaris ist das Naturwunder ca. 5 Autostunden entfernt, dennoch wollten wir unbedingt dorthin. Früh am Morgen ging es mit dem Bus nach Pamukkale, wo uns dann der gesamte Tag Zeit blieb, die Salzformationen zu bewundern. Hier kann man im salzhaltigen Wasser entspannen und so der Haut eine wohlverdiente Verjüngungskur gönnen. Eine glatte und gesunde Haut sind das Ergebnis eines ausgiebigen Salzseebades.

Unsere zwei Ferienwochen waren vollgepackt mit kulturellen Highlights und entspannenden Tagen am Strand. Wer also die optimale Mischung aus Erholung und Kultur sucht, dem kann ich Marmaris nur empfehlen. Auch unsere Kinder waren von unserem Urlaub sehr begeistert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.