Marokko: Surfurlaub in Afrika

Es war schon immer mein Traum, alleine auf Reisen zu gehen, gleichzeitig entspannen aber auch etwas Neues erleben. Ich habe mich für Surfen in Marokko entschieden. Ich habe gleich 3 Möglichkeiten getestet – mein Ergebnis: Alle absolut empfehlenswert.

Die Küste von Marokko bei Agadir © Katharina Suchodolska

Kathi unterwegs in Marokko © Katharina Suchodolska

Marokko ist ein Land mit vielen Seiten. Ob Strand-, Abenteuer– oder Surfurlaub, es ist für jeden etwas dabei. Traumhafte Landschaften und unvergessliche Eindrücke bleiben für immer im Kopf. Eine Destination, die überrascht und neugierig macht.

Zuerst habe ich mich zwischen den vielen Surfcamps in Tamraght, Taghazout & Imsouane entscheiden müssen. Die Auswahl ist sehr groß, aber nach langer Überlegung fiel meine Auswahl auf folgende Camps.

Surf Maroc, Taghazout: Surfparadies mit familiärer Atmosphäre

Surf Maroc ist ein Camp direkt am Strand und am Stadtrand von Taghazout, einem Surfort im Südwesten von Marokko. Das Hostel ist bis ins letzte Detail mit Liebe zum Surfsport eingerichtet. Man fühlt sich sofort wohl, wenn man das Camp betritt.

Terrassen Aussicht des Surf Maroc Camps © Katharina Suchodolska

Es werden verschiedenen Verpflegungsarten angeboten: Entweder All Inclusive (Surfen, Verpflegung etc.) oder zusammengewürfelt (Bed & Breakfast mit Zusatzoptionen) können gebucht werden. Frühstück und Abendessen werden zusammen an einem großen Tisch eingenommen. Täglich frisch und mit örtlichen Speisen wird man hier verwöhnt. Surfstunden werden organisiert und es macht Spaß in einer Gruppe den Tag zu verbringen und einen neuen Sport zu lernen.

Urlaub im Surf Maroc © Katharina Suchodolska

Nach ein paar Tagen habe ich Surf Maroc verlassen, um ein Camp in der Nachbarortschaft auszuprobieren.

Banana Surf Morocco, Tamraght: Eintauchen ins authentische Marokko

Die Besitzer von Banana Surf Marocco arbeiten mit einem Hotel zusammen – Transfers, Surfstunden und Abendunterhaltung werden auch hier geboten.

Lounge & Crew des Surf Camps © Banana Surf Morocco

Relaxen am Lagerfeuer in Marokko © Banana Surf Morocco

Ausflüge werden individuell angepasst und jeden Morgen die besten Surfspots ausgesucht. Hier erlebt man in kleinen Gruppen (2-5 Personen) das traditionelle Marokko, denn gegessen wird auch mal in typischen marokkanischen Restaurants.

Zum Abschluss meiner Reise habe ich mir dann noch ein wenig Luxus gegönnt.

Paradis Plage Surf Yoga & Spa Resort: Rundumverwöhnung und Luxus

Die Club-Anlage des Paradis Plage Surf Yoga & Spa Resorts verfügt über eine eigene Surfschule und ein Yogazentrum. Sehr komfortabel und luxuriös eingerichtet. Direkt am breiten & langen Sandstrand und ca. 27 km von Agadir entfernt.

Garten des Paradis Plage Surf Yoga & Spa Resort © Katharina Suchodolska

Wenn die Wellen direkt vor der Tür nicht gut genug waren, wurden auch hier andere Surfspots angefahren. Ansonsten findet man in diesem Hotel alles, was das Herz begehrt: von der Relax Area bis zum Swimming Pool oder Spa Center und zusätzlich ein abwechslungsreiches Halbpensionsbuffet.

Neben Surfen und neue Leute kennenlernen habe ich in meinen knapp 10 Tagen in Marokko auch einige Ausflüge in die Umgebung unternommen.

Paradise Valley – eine Oase bei Taghazout/Agadir

Ein Top Ausflugsziel ist das Paradise Valley in der Nähe von Taghazout. Eine kurze Wanderung musste ich überwinden, um dann in einer Traumkulisse zu landen. Schwimmen, entspannen oder einfach mal den Adrenalinkick holen und eine Klippe runter springen.

Bloggerin Kathi wagt den Sprung von der Klippe in Marokko © Katharina Suchodolska

Imsouane – Fischerdorf mit unglaublicher Landschaft

2 Stunden von Taghazout entfernt, vorbei an Bananen Plantagen, kommt man nach Imsouane. Ein Fischerdorf & Surfspot mit traumhaften Stränden und Fischerhafen – für alle, die kleine, verträumte Orte lieben. Gemütliche Bars laden zum After Surf Drink ein bzw. kleine Restaurants, die den frisch gefangenen Fisch vom Fischmarkt für dich grillen und servieren inklusive einer einzigartigen Aussicht.

Panorama des Fischerdorfs Imsouane in Marokko © Katharina Suchodolska

Strand Legzira Beach bei Agadir, Marokko © Katharina Suchodolska

Kleiner Hafen mit Booten in Marokko © Katharina Suchodolska

Auf dem Weg retour von Imsouane nach Taghazout ist es möglich ein wenig Wüstenerfahrung zu sammeln. Von der Hauptstraße sind wir in eine Seitenstraße abgebogen, haben das Auto abgestellt und sind losgegangen. Eine Tür in eine komplett andere Welt öffnet sich hier. Sand, soweit das Auge reicht. Ein kleiner Spaziergang führt bis zur Klippe, wo ich mich dann einfach mal hinsetzen musste, um den Ausblick zu genießen.

Strand bei Imsouane in Marokko © Katharina Suchodolska

Spaziergang in der Wüste von Marokko bei Taghazout © Katharina Suchodolska

Mein absolutes Highlight: Legzira Beach

Legzira Beach ist empfehlenswert für einen Tagesausflug oder auch eine Übernachtung. Die Fahrt von Agadir dauert ca. 3 Stunden und führt an kleinen marokkanschischen Orten wie Mirleft vorbei.

Legzira Beach in Marokko ist ein ganz besonderer Ort © Katharina Suchodolska

Atemberaubende Felsformationen, Kiesstrand und ein Anblick der zum Träumen verleitet. Ein Ort voller Ruhe und gleichzeitig einer Kraft, die ich nicht in Worte fassen konnte. Man muss einfach dort gewesen sein. Die Bilder sprechen für sich!

Mein Fazit: Marokko ist eine Destination, die für jeden das Richtige bietet. Gut, dass Fly Niki und Austrian ab Wien im Oktober die Strecke wieder aufnimmt. Somit kann man den Winter verkürzen, das Land entdecken und die warmen Temperaturen genießen.

 

2 Gedanken zu „Marokko: Surfurlaub in Afrika“

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