Isa in Mittelamerika: Teil 3 – Von Panama nach Mexiko

Nach drei traumhaften Wochen im wunderschön entspannten Panama geht meine Reise per Flugzeug nach Guatemala Stadt, um von dort auf dem Landweg die Grenze nach Mexiko zu überqueren. Nicht ganz ohne Nervenkitzel wie sich herausstellte. Außerdem zeige ich euch, was man als Tourist in Panama und anderen Ländern in Mittelamerika wissen sollte. 

Panama – besser könnte das Paradies nicht sein!

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Nach meinem entspannten Aufenthalt auf der Insel Bastimentos ging die Reise weiter entlang der Karibikküste zu noch schöneren Plätzen. Nahe des Küstenörtchens Palenque auf Panama findet man viele traumhafte, mit Palmen gesäumte Sandstrände, türkisfarbenes Meer und Dschungel.

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Ein paar Kilometer nach Palenque beginnt das San Blas Archipel, ein beliebtes, nicht ganz billiges Reiseziel für Ruhesuchende. Das aus mehr als 365 Inselchen bestehende Archipel ist mit seinen 49 bewohnten Inseln Eigentum der Ureinwohner dieser Region Panamas, der Guna Yala. Die Guna Yala pflegen ihre eigenen Traditionen nach wie vor und leben sehr naturverbunden. Trotzdem ermöglichen sie es einer begrenzten Anzahl an Touristen, ein paar Tage in ihrem Paradies zu verweilen. Auf WiFi, Geschäfte oder variantenreiche Restaurants muss man hier klarerweise verzichten.

Neugierig? Bei San Blas Sailing kann man z.B. einen immer wieder sehr beliebten Segeltörn quer durchs Archipel buchen.

Ob man es für ethisch korrekt hält, in dieses ursprüngliche Gebiet der Guna Yala einzudringen (und deren Abhängigkeit vom Tourismus zu fördern) muss jede/r für sich entscheiden.

Auf der Suche nach der perfekten Welle: Santa Catalina

An der Pazifikküste Panamas, speziell auf der Halbinsel Azuero, kann man sich vor perfekten Surfwellen kaum retten. Kein Wunder, dass es hier von Surfern aus aller Welt nur so wimmelt und die Stimmung dementsprechend entspannt ist. Wenn man sich nicht gerade im Wasser verausgabt, isst man leckeren Fisch oder lässt die Seele in der Hängematte baumeln. Der Massentourismus hat es bis dahin noch nicht geschafft, wer also auf der Suche nach gemütlichen Surftagen ist, ist hier genau richtig.

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Mein Tipp für Surfen in Panama:

Das Örtchen Santa Catalina befindet sich westlich der Halbinsel Azuero und ist am besten von der Stadt Soná aus zu erreichen. Wer auf Luxus verzichten kann und eventuell sogar gerne im Zelt schläft, sollte unbedingt in das Surf Camp Surfers Paradise fahren, hier gibt´s die schönsten Sonnenuntergänge im ganzen Land. In Reiseführern ist diese Perle bisher noch nicht zu finden. Aber Achtung: hier besteht die Gefahr, nicht mehr wegzukommen 😉

Abenteuer der anderen Art: per Bus zur mexikanischen Grenze

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Vom tropischen Süden Mittelamerikas geht meine Reise per Flugzeug weiter nach Guatemala Stadt, von wo aus ich die Grenze nach Mexiko auf dem Landweg überquere. Da ich nur ein begrenztes Budget zur Verfügung habe, bin ich auf die öffentlichen „Chickenbusse“ angewiesen, die sich in Guatemala als nicht ganz ungefährlich für alleinreisende Frauen herausstellen. Das merke ich allerdings erst, als ich als einzige Weiße und als einzige Frau im Bus sitze. Außerdem wird man auf dieser Strecke als TouristIn sehr leicht um den Fahrpreis betrogen und man muss sehr oft umsteigen. Da die Polizei hier zur Korruption neigt und es vor der Grenze oft zu nicht ganz angenehmen Kontrollen kommt, sollte man auf so ziemlich alles gefasst sein.

An dieser Stelle rate ich besonders für alleinreisende Frauen von dieser Version der Grenzüberquerung ab, hier lohnt es sich ausnahmsweise wirklich, den zehnfachen Preis für einen sicheren Shuttlebus für Touristen zu bezahlen.

Bienvenidos á México! Naturparadies Chiapas

Die Grenze zu Mexiko stellt sich als sehr entspannt heraus und mit europäischem Pass kommt man größtenteils ohne Gepäckskontrollen ins Land. Die erste frisch zubereitete Quesadilla kann man sich bei den freundlichen Frauen direkt vor der Migrationsstelle kaufen. Willkommen in Mexiko!

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Meine erste Station im Hochland der Region Chiapas heißt San Cristóbal de las Casas, eine alte Kolonialstadt mit vielen schönen Gassen, variantenreichen Restaurants und Hotels in jeder Preisklasse. Achtung: hier kann die Temperatur nachts auf Null Grad sinken, wer nicht genug warme Kleidung dabei hat kann sie hier aber problemlos kaufen.

Die Bewohner dieser wunderschönen Stadt sind immer zum Plauschen aufgelegt und manchmal wird auch Englisch gesprochen. Außerdem lässt sich von hier aus problemlos die gesamte Region mittels geführter Touren erkunden. Man findet beispielsweise Hochlandseen in allen möglichen Farben, einen beeindruckenden Wasserfall und einen Canyon den man per Raftingboot durchqueren kann.

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Mein Tipp für San Christobal de las Casas:

Unbedingt die Märkte besuchen, hier findet man allerhand typisch mexikanische Dinge, Früchte und Gemüse in allen Variationen.  Außerdem gibt es wunderschönen Schmuck aus echtem Bernstein, dieser wird in der Region gewonnen. Für die Stadt selbst sollte man mindestens zwei Tage einplanen, viele bleiben aber länger als geplant.

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Wie geht es weiter?

Meine nächste Station wird ein abgeschiedener Strand an der Pazifikküste sein, für alle neugierigen gibt’s Updates in meinem privaten Blog isaplayground.wordpress.com.

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Im Mai stelle ich euch dann die wunderschöne griechische Insel Zakynthos vor.

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