Reisetipp Florenz: Eine Stadt voller Geschichte

Wenn ich an Italien denke, kommt mir sofort das traumhafte Venedig mit seinen wunderschönen Inseln in den Sinn, von dem ich euch bereits ein bisschen erzählt habe. Unsere Italien-Tour, die in Venedig begann, führte uns jedoch über Bologna auch in die Kunstmetropole Florenz.

Ufer Promenade in Florenz © Petra Gschwendtner

In Florenz reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste © Petra Gschwendtner

Florenz – Das solltest du wissen!

Florenz wird von vielen als die schönste Stadt der Welt bezeichnet. Kein Wunder also, dass die Hauptstadt der Toskana jedes Jahr Unmengen an Besuchern anlockt. Unsere Erwartungen waren hoch, wurden aber nicht enttäuscht.

Wir sind aus Bologna mit dem Zug angereist. Das Zugfahren innerhalb Italiens ist recht unkompliziert und preislich vollkommen in Ordnung. Unser Hotel lag sehr zentral auf der Via Dè Ginori, nur ein paar Gehminuten von den ersten Sehenswürdigkeiten entfernt. In Florenz spielt sich das Meiste im Zentrum ab, das man problemlos zu Fuß erkunden kann. Wir sind also fast immer gegangen und haben nur hin und wieder den Bus genommen.

Ponte Firenze in Florenz © Petra Gschwendtner

Architektur von Florenz © Petra Gschwendtner

In Florenz lohnt es sich hoch zu blicken © Petra Gschwendtner

Architektonische Highlights in Florenz

In der Innenstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste und man kommt im ersten Moment gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Zumindest mir erging es so, als wir plötzlich vor der Kathedrale Santa Maria del Fiore mit seiner bezaubernden Kuppel und dem riesigen Glockenturm standen. Das Bauwerk aus der frühen Renaissance sieht von außen atemberaubend aus und hält auch innen einige Kunstwerke bereit, die besichtigt werden können.

Santa Croce von außen © Petra Gschwendtner

Glockenturm der Santa Maria del Fiore © Petra Gschwendtner

Sogar Parkanlagen in Florenz sind prachtvoll © Petra Gschwendtner

Ein weiteres berühmtes Bauwerk dieser Art ist die Basilika Santa Croce, in der sich die Grabmäler zahlreicher bekannter Italiener, wie dem Künstler Michelangelo und dem Wissenschaftler Galileo Galilei, befinden. Eine weitere traumhaft schöne Kirche ist die Basilika Santa Maria Novella in der Nähe des Bahnhofes.

Von Michelangelo und den Medicis

Florenz verbindet man auch immer mit Michelangelo und der berühmten Medici-Familie, die die Stadt lange Zeit regiert und die Stadtgeschichte stark mitgeprägt hat. In den Uffizien, die von der Medici-Familie erbaut und auch als Kunstgalerie genutzt wurden, findet man heute ein Museum mit einer beeindruckenden Kunstsammlung. Ein Muss für alle, die sich für Malerei und Bildhauerei interessieren. Die Basilica di San Lorenzo war die Pfarrkirche der Medici und ist heute auch ihre Ruhestätte. Die Medici-Kapellen nebenan wurden von Michelangelo gestaltet und können heute ebenfalls besichtigt werden. Hier bietet sich vor allem eine geführte Tour an, damit man auch nichts verpasst.

Innenstadt von Florenz © Petra Gschwendtner

Historisches Gebäude in Florenz © Petra Gschwendtner

Eine David-Statue zum Angreifen

Spaziert man zum Piazza della Signoria, sticht einem sofort der Palazzo Vecchio mit seinem hohen Turm und seinen Statuen davor ins Auge. Gerade die Statuen scheinen eine magische Anziehungskraft für Touristen auszuüben. Denn egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, der Platz wird immer von Besuchern belagert, die die Statuen fotografieren. Allen voran Michelangelos berühmte David-Statue, die aber nur eine Kopie des Originals ist.

Prächtige Statuen vor dem Palazzo Vecchio © Petra Gschwendtner

Blick auf den Palazzo Vecchio in Florenz © Petra Gschwendtner

Am Palazzo Vecchio vorbei geht es zur Ponte Vecchio, einer der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt, mit der man den Arno überqueren kann. Die Brücke ist für Fußgänger, rechts und links befinden sich kleine Läden, in denen man Souvenirs erstehen kann. An einem Abend fand mitten auf der Brücke bei Sonnenuntergang auch ein kleines Konzert statt. Eine traumhafte Kulisse.

Ponte Vecchio vom Wasser aus © Petra Gschwendtner

Konzert auf dem Ponte Vecchio in Florenz © Petra Gschwendtner

Blick über die Stadt

Vom Piazzale Michelangelo hat man einen wunderbaren Blick über Florenz. Auch wenn der Aussichtsplatz über Florenz liegt, ist der Weg hinauf nicht beschwerlich. Man kann diesen also getrost zu Fuß beschreiten. Wer es sich einfach machen möchte, kann aber auch einen Bus oder ein Taxi nehmen. Von oben sieht man noch einmal das wunderschöne Stadtbild und die prachtvollen Gebäude. Einen weiteren tollen Blick über die Stadt hat man vom Giardino di Boboli, einer riesigen Parkanlage in Florenz, die außerdem eine Vielzahl an Statuen, Brunnen und architektonischen Highlights beherbergt.

Blick auf den Piazzale Michelangelo © Petra Gschwendtner

Ausblick vom Piazzale Michelangelo © Petra Gschwendtner

Mehr als nur Gelato und Pizza

Trattorias mit toskanischer Küche findet man in Florenz natürlich viele. Besonders gut gefallen hat mir das Il Vegetariano (Via delle Ruote 30r), in dem es eine Vielzahl köstlicher vegetarischer Gerichte gibt. Gekocht wird hier täglich frisch und die Speisekarte ist dadurch auch jeden Tag anders. Vegane Köstlichkeiten gibt’s im Dolce Vegan (Via San Gallo 92 rosso). Köstliches italienisches Eis gibt es beinahe überall.

Gelato ist in Florenz überall zu finden © Petra Gschwendtner

Abends am Arno in Florenz © Petra Gschwendtner

Wer Florenz von einer anderen Seite kennenlernen möchte, sollte die Stadt unbedingt auch nachts erkunden. Florenz hat schließlich auch ein spannendes Nachtleben mit vielen trendigen Bars und Veranstaltungen zu bieten. Wir haben abends unsere Cocktails im Kitsch Deux (Via S. Gallo, 22) geschlürft.

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