Reisetipps Kreta – Eine Insel voller Facetten

Wir waren wieder unterwegs! Unser Team von ReiseexpertInnen hat die Insel Kreta per Mietauto erkundet. Bloggerin Jasmin zeigt ihre persönlichen Highlights der Reise – vom malerischen Agios Nikolaos bis zu den besten Tavernen.

Ein Schiff ankert vor der Südküste Kretas

„Please fasten your seatbelts“ und schon beginnt meine Reise nach Kreta. Gelandet am östlichen Flughafen Heraklion startet die Tour mit unseren Mietautos.

Mein Tipp: Ein kleiner Stadtflitzer bringt euch nicht nur schneller von A nach B, es macht auch noch richtig Spaß damit die Insel zu erkunden. Die Griechen haben einen etwas eigenwilligen Fahrstil, man gewöhnt sich aber sehr schnell daran.

Das Restplatzbörse Team unterwegs auf Kreta

Von Chersonissos in den Osten von Kreta

Chersonissos ist nicht nur bekannt für sein Nachtleben, auch Familien kommen hier auf ihre Kosten. Zahlreiche Restaurants, Geschäfte, Unterhaltungsmöglichkeiten und die unterschiedlichsten Strände prägen das Bild.

Unsere Tour führt uns weiter Richtung Agios Nikolaos. Am Weg dorthin fahren wir durch Malia, zu diesem Ort kann ich nur eines sagen: in der Hauptsaison steppt hier nicht nur der Bär, hier reiht sich eine Bar an die nächste und die Nacht wird zum Tag.

Dann kommen wir endlich in meinem Lieblingsort Agios Nikolaos an und ich bin sofort hin & weg. Der Hauptkern bildet sich um den berühmten Voulismeni-See. Dieser Süßwassersee ist direkt mit dem Meer verbunden eine Legende besagt, dass er bodenlos ist. Mit Hilfe moderner Technik kann ich euch aber verraten – er ist 65 m tief. Den Rest des Tages heißt es für uns: einfach in einer Taverne am Hafen einen Cocktail genießen oder durch die zahlreichen Geschäfte laufen – das ist Urlaub!

Die Hafenstadt Agios Nikolaos

Hafen von Agios Nikolaos auf Kreta

Erkundung des Südens

Am nächsten Tag steht eine lange Fahrt vor der Tür. Wir packen unsere Koffer und fahren ca. 117 km nach Matala, die Fahrzeit beträgt etwa 2 Stunden. Wer zu Reiseübelkeit neigt, dem empfehle ich vorher entsprechende Tabletten einzunehmen, da die Strecke ausschließlich aus Serpentinen besteht. Die Aussicht lohnt sich: Das Landesinnere wird von Olivenbäumen und einer wunderschönen Landschaft geprägt. Vorsicht ist geboten – das ein oder andere Schäfchen quert schon mal die Straße.

Tour durch das Landesinnere von Kreta

Das kleine Fischerdorf Matala ist bekannt für seine „Hippiehöhlen“, die mit der wunderschönen Bucht und den netten Tavernen den Ort bilden. Der Eintritt zu den Höhlen kostet EUR 3,- und es lohnt sich! Von Stein zu Fels springe ich, um die ehemaligen Unterkünfte der Hippies in den 1970ern zu erkunden. Hier haben einmal Menschen gelebt? Unglaublich, aber wahr!

Strand auf Kreta

Matala Beach auf Kreta

Retour in den Norden – Seitenstraßen und mythische Orte

Wir halten am Rückweg in den Norden in Agia Galini. Viele Mythen und Legenden ranken sich um diesen Ort, der Aufbau der Häuser gleicht einem Amphitheater.

Hafen von Chania, Kreta

Boot am Hafe von Chania, Kreta

Wenn man von Rethymnon Richtung Chania entlang der scheinbar endlosen Küstenstraßen fährt, empfehle ich, rechts runterzufahren – man entdeckt so viele unberührte Strände. Den Abend lassen wir in einer netten Taverne am Hafen von Chania, der ehemaligen Hauptstadt Kretas, ausklingen.

Tavernen Tipp: Monastiri Akti Tobazi 12, Alter Hafen Chania

Letzter Tag auf Kreta: Ab in die Schlucht

Am letzten Tag unserer Tour bin ich voll motiviert, die legendäre Samaria-Schlucht mit ca. 13,6 km Länge zu bezwingen, doch diese ist noch teilweise geschlossen. Die Götter meinen es gut mit mir, und wir bewältigen stattdessen die Imbros-Schlucht mit einer Länge von ca. 7 km. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser ist empfehlenswert.
Vielleicht wage ich mich beim nächsten Mal auf den „Grand Canyon Kretas“.

Auf dem Weg zur Imbros Schlucht auf Kreta

Am Abend geht es nach Rethymnon. Der nette Altstadtkern mit seiner Fußgängerzone macht diese Stadt sehr sehenswert. Am Hafen findet sich eine Taverne nach der anderen. Wir wählten die Taverne Palazzo, zwar nicht so preiswert aber das Angebot an frischen Fisch lohnt sich!

Taverne Palazzo: Porto Veneziano 33, Nerchou Rethymnon

Kleine Gasse in der Altstadt von Rethymno, Kreta

Am Ende der Reise kann ich sagen, dass sich jeder ein eigenes Bild dieser vielfältigen Insel machen sollte. Die griechische Bevölkerung strahlt so eine Herzlichkeit und Gastfreundschaft aus. Gebt ihnen die Chance, ihr wundervolles Land & ihre fantastische Küche zu präsentieren! Vergesst die negativen Schlagzeilen über die „Griechenland-Krise“ und ich verspreche euch, ihr werdet einen unvergesslichen Urlaub erleben …

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