Seychellen: Islandhopping im Paradies

Seychellen, die Perle im Indischen Ozean lockt nicht nur Hochzeitsreisende an – Gastbloggerin Carina Dieringer von modelirium.at hat einige der zahlreichen Inseln für uns besucht.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

Indischer Ozean – ein Kindheitstraum

Bereits in meiner Kindheit träumte ich von einer Reise auf die inmitten des Indischen Ozeans liegende Inselgruppe Seychellen: Im Zuge meiner Weltreise oder spätestens bei meiner Hochzeitsreise wollte ich das Stückchen Paradies bereisen. Dass sich bereits viel früher die Möglichkeit bietet, meine Trauminseln zu erkunden, hätte ich noch vor einem Jahr als schier unmöglich gehalten. Doch es heißt ja so schön „Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden“ und so durfte ich die Seychellen im vergangenen Jahr zwei Wochen lang erkunden. Und da diese alles in allem aus ganzen 115 Inseln bestehen, gibt’s definitiv noch genügend für meine Welt-, beziehungsweise Hochzeitsreise zu entdecken.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

Seychellen – Traumdestination

Dass die Seychellen zu den schönsten Urlaubsdestinationen weltweit zählen, wusste ich bereits.. Alle Urlaubsbilder, die ich jemals zu Gesicht bekommen habe, bestätigten die Behauptung: Einsame Sandstrände, blitzblaues Meer, tropische Regenwälder und exotische Bäume, bewachsen mit unzähligen bunten Früchten soweit das Auge reicht. Gibt es eine herrlichere Kombination? Wohl kaum.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

Aufbruch nach Mahé

Im Zuge meines Auslandssemesters auf La Réunion bin ich gemeinsam mit meinen Erasmus-Freundinnen durch Zufall auf einen günstigen Flug auf die bloß drei Stunden entfernte Inselgruppe gestoßen und ohne zu zögern haben wir sofort gebucht. Eine so einmalige Chance darf man sich schließlich nicht entgehen lassen. Und so befanden wir uns wenige Wochen später im Flugzeug in Richtung Norden, um ein wenig Islandhopping zu betreiben.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

Da die Seychellen aus vielen Inseln bestehen, fiel es uns schwer, sich für eine zu entscheiden. Nach langem hin und her beschlossen wir, uns einen kleinen Bungalow auf Mahé, der größten Insel der Seychellen, zu mieten. Von dort aus wollten wir auch ein, zwei andere Inseln erkunden. Gesagt getan: Einen Tag machten wir mit einem einheimischen Guide eine Glasboottour, der uns zu wundervollen Orten brachte. Unter anderem auch auf eine kleine menschenleere Insel voll mit Riesenschildkröten. Was für ein wunderschönes Erlebnis! Schnorcheln umgeben von Schildkröten, großen und kleinen Fischen in allen erdenklichen Farben, Formen und Mustern. Es war traumhaft.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

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Traumstrände, Luxushotels & Nichtstun

Täglich erkundeten wir einen anderen Strand. Die Verführung zum Nichtstun und einfach das Leben zu genießen war zu groß. Die Strände sind alle öffentlich zugänglich und so kam es schon vor, dass wir an Stränden bei Luxushotels wie dem Constance Ephelia neben reichen Scheichs samt Gefolgschaft in der tropischen Sonne brutzelten. Meine Lieblings-Strände waren der Anse Intendance, Anse Soleil und Petite Anse. Sie sind allesamt traumhaft schön. Jedes einzelne geschossene Foto würde glatt als Postkartenmotiv durchgehen. Einige Strände waren menschenleer, was vielleicht daran liegt, dass es auf den Seychellen prinzipiell keine richtige Hauptsaison gibt, weil es das ganze Jahr über warm ist. Das Busnetz ist übrigens gut ausgebaut und sehr günstig, dafür aber ein klein wenig abenteuerlich. Die Taxis sind ebenfalls sehr billig.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

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Einen halben Tag verbrachten wir in der Hauptstadt Victoria, wo es ein wirklich nette Restaurants gibt, wie beispielsweise das La Pause. Der Markt war den Besuch allemal wert. Ich probierte unzählige süße Früchte, die ich teilweise nicht einmal vom Namen her kannte.

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Sonnenuntergang der Superlative

Einen Abend waren wir im Westen der Insel, um den Sonnenuntergang zu bestaunten. Zufälligerweise war dort genau an dem Tag ein Nachtmarkt, wo wir mit frisch gemachten Kartoffelchips, Curry und Fruchtspieße den Tag ausklingen ließen. Als die Sonne dann über den Horizont wanderte und der Mond hervorkam, begannen riesige Flughunde durch die Lüfte zu tanzen. Diesen Moment werde ich wohl nie vergessen und hoffentlich spätestens im Zuge meiner Hochzeits- und Weltreise wieder erleben dürfen.

Seychellen © Carina Dieringer / modelirium.at

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Fazit: Die zwei Wochen vergingen einfach viel zu schnell und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit der Perle des Indischen Ozeans, den Seychellen!

 

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