Yogaretreat in Indien – Tiefenentspannung garantiert

Yoga und Indien – das gehört einfach zusammen. Bloggerin Isabella von Isaplayground verbrachte 4 Wochen für ihre Yogalehrerausbildung in Indien und ist so tiefenentspannt und glücklich wie nie zuvor.

Die alte indische Lehre von Yoga hat mittlerweile weltweit Millionen Fans gefunden und es gibt unzählige Varianten und moderne Interpretationen davon. Mich zog Yoga vor ca. 2,5 Jahren in seinen Bann und da ich Reisen genauso liebe, verband ich meine Yogalehrerausbildung mit einem Besuch im Süden Indiens.

Meditation / Shutterstock.com

Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und hilft Stress abzubauen, zu entspannen und neue Energien zu wecken. Außerdem macht es körperlich fit und das Immunsystem wird gestärkt. Wenn man das Ganze auch noch an einem wunderschönen Ort weit weg von daheim praktiziert, werden die Effekte noch deutlicher spürbar. Vor allem mit Aussicht auf den Strand und umgeben von einer Gruppe gleichgesinnter Mitmenschen kann man so richtig abschalten.

Yogaschriftzug am Strand / Shutterstock.com

Urlaub und Yoga kombinieren

Es gibt weltweit viele Möglichkeiten und wunderschöne Orte um die Yogakenntnisse zu vertiefen und Yogaretreats zu machen. Von der lockeren Kombination Surfen & Yoga in Portugal, einer Woche Yoga auf einer österreichischen Almhütte bis hin zu einem Aufenthalt in einem indischen „Ashram“ ist alles dabei. Meine Wahl fiel auf den indischen Bundesstaat Goa, da es dort tropisch heiß ist und es die schönsten Strände des Landes gibt. Außerdem ist es der liberalste Bundesstaat Indiens. In anderen Teilen des Landes wäre es schwierig, sich nur im Bikini an den Strand zu legen oder als Frau mit Sommerkleidung herumzulaufen ohne öffentliches Ärgernis zu erregen.

Kühe sind in Indien heilig / Shutterstock.com

Yogaretreat – Was macht man da eigentlich?

Genauso wie das Angebot an unterschiedlichen Retreats oder Yoga-Ferien, variiert auch der Tagesplan eines jeden Yogaretreats. Fast alle bieten mehrmals täglich die Möglichkeit, Yogastunden zu besuchen. Außerdem wird meistens vegetarisch-ayurvedische Kost serviert. Das gesunde Essen verstärkt die Wirkung des Yoga und hilft dabei, den Körper gut zu entgiften.

Vegetarisch-ayurvedische Kost © Isabella Falter

Da man in der Zeit auch keinen Alkohol trinken oder rauchen sollte, wird der Körper wirklich auf Vordermann gebracht.

Wenn man also nicht gerade auf der Yogamatte zu finden ist, genießt man den Tag am Strand, bei einem guten Buch, bei einem Spaziergang in der Natur, bei einem netten Plausch mit anderen Yogis, oder einfach in der Hängematte. Ziel eines Yogaretreats ist es, einfach mal komplett abzuschalten, den Alltag hinter sich zu lassen und sich selbst wieder näher zukommen.

Buddha © Isabella Falter

Meine YogalehrerInnenausbildung dauerte ganze vier Wochen, davon waren 6 Tage die Woche straffes Programm. Wenn man Yoga-Ferien macht, sieht das Programm deutlich entspannter aus.

Der Tagesblauf im Yogaretreat – Sonnengrüße zum Sonnenaufgang

Meine Tage in Indien beginnen immer um 6 Uhr morgens. Kaltes Wasser ins Gesicht, rein ins Yogagewand, und dann gehts auch schon in die Yogahalle. 30 Minuten Morgenmeditation, gefolgt von einigen Mantras um anschließend mit dem Yoga zu beginnen. Die erste Woche fällt es noch sehr schwer so früh aufzustehen, die letzten drei Wochen ist es purer Genuss und ich freue mich immer bereits abends wieder auf den nächsten Morgen.

Sonnenuntergang © Isabella Falter

Die ersten paar Sonnengrüße des Tages machen wir zum Sonnenaufgang. Mitten in der Natur, die Vögel beginnen zu zwitschern, alles rundum erwacht. Der Wind streift sanft durch die Palmen. Während der morgendlichen zwei Stunden auf meiner Yogamatte beginnen mein Körper und Geist, so richtig wach zu werden und alles bereitet sich auf den Tag vor. Um 9 Uhr ist Frühstückszeit. Wunderbar leckere tropische Früchte werden serviert, mit Müsli und Joghurt oder einem indischen Bananenbrot. Dazu wird Ingwertee gereicht, der weckt auf und bringt die Verdauung in Schwung.

Nach dem Frühstück folgen einige Stunden Yogatheorie- und Anatomievorlesungen. Unterbrochen werden diese durch das leckere vegane, südindische Mittagessen. Danach gibt es 90 Minuten Philosophievorlesung und die Möglichkeit zu entspannen. Am späteren Nachmittag ist es auch schon wieder Zeit für anatomisch korrektes Üben der Yogapositionen, im direkten Anschluss daran folgen noch zwei Stunden angeleitete Yogapraxis. Die morgendliche und abendliche Yogapraxis wird immer von super ausgebildeten und erfahrenen LehrerInnen angeleitet und bringt jeden Tag neue Überraschungen und tolle Einblicke.

Yogahalle und entspannen am Strand © Isabella Falter

Um 19 Uhr sitzen alle entspannt beim Abendessen und es wird geplaudert, gelacht, Geschichten und Ideen ausgetauscht. Manche fahren noch zum Strand, um Mitbringsel einzukaufen oder einfach um ein bisschen aus dem Resort rauszukommen.

Gruppe © Isabella Falter

Das Programm der YogalehrerInnenausbildung ist ziemlich straff und körperlich sowie geistig sehr fordernd, das ist nicht immer ganz einfach. Durch den wunderbaren Zusammenhalt der Gruppe und die gegenseitige Motivation und Hilfestellung unserer inspirierenden LehrerInnen schaffen es aber alle, die Tiefs zu überwinden und sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren.

Palmenstrand © Isabella Falter

Der Sonntag ist ganz zum Entspannen da und wird auch dementsprechend von uns KursteilnehmerInnen genutzt. Es geht früh morgens zum Strand, um den ganzen Tag wenig bis nichts zu tun und in den Wellen zu plantschen. Der eine oder andere Eisbecher darf natürlich auch nicht fehlen.

Nachwirkungen eines Yogaretreats

So tiefenentspannt und glücklich wie nach den vier Wochen YogalehrerInnenausbildung in Indien war ich selten in meinem Leben. Wenig konnte mich aus der Ruhe bringen und obwohl in Österreich der Winter auf mich wartete, erfüllte mich ein angenehm warmes Gefühl von Innen. Eine Art Vollkommenheit und die Gewissheit, dass es nicht viel braucht, um glücklich zu sein da man alles notwendige bereits in sich trägt.

Die vier Wochen inmitten der tropischen Natur fernab vom Großstadtdschungel und Hektik, umgeben von superlieben Menschen und entspannten Einheimischen wirken heute noch nach. Ich habe so viel gelernt und mitgenommen, nicht nur über Yoga, sondern auch über mich selbst.

Strand in Goa © Isabella Falter

In diesem Sinne möchte ich allen interessierten Personen ein solches Retreat ans Herz legen, es gibt meiner Meinung nach selten etwas Besseres, um so richtig abzuschalten und vor allem sich selbst näher zu kommen.

Yoginis am Strand versammelt © Isabella Falter

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Surfen und Yoga in Portugal
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Lotus Yoga südliches Goa, Indien
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