10 Must-Do’s in Bangkok

Für viele Reisende ist Bangkok nur ein Zwischenstopp um auf eine paradiesische Insel zu kommen. Für andere wiederum ist es die aufregendste Stadt der Welt. Für uns ist Bangkok beides.

Bangkok hat uns gezeigt, dass der erste Eindruck nicht immer stimmt. Ja, es ist laut, heiß, hektisch und touristisch. Es ist aber auch eine Stadt der Gegensätze mit jeder Menge Highlights: Goldene Tempel, schwimmende Märkte, Essen auf Rädern, riesen Shopping Malls, Luxushotels und Backpacker Paradies.

Unsere 10 Must-Do’s möchten wir euch nicht vorenthalten. Vielleicht entscheidet ihr euch ja so einmal ein paar Tage hier zu verbringen, bevor es weiter nach Kho Samui, Kho Phi Phi oder Phuket geht.

1. Der Königspalast, Wat Prah Kaeo und Wat Pho

Fangen wir einmal mit dem Offensichtlichsten an: Dem Grand Palace. Bis 1946 residierten hier die Könige der Siam; heute ist der Chitralada-Palast das zu Hause von König Bhumibol. Trotzdem gehört der Königspalast zu Bangkok wie der Stephansdom zu Wien und bildet mit der Tempelanlage Wat Phra Kaeo ein wunderschönes goldenes Ensemble. Ein Besuch hier bedarf allerdings auch etwas Disziplin und Geduld, denn ihr seid nicht die Einzigen, die den wunderschönen Smaragd-Buddha bestaunen möchten. Sobald ihr die Warteschlange hinter euch gelassen habt, werdet ihr aber sofort merken, dass sich das Anstellen gelohnt hat, denn die beeindruckenden Anlage wollt ihr so schnell sicher nicht mehr verlassen. Nicht weit vom Königspalast entfernt liegt auch noch der Tempel Wat Pho, der Ruhm vor allem durch die berühmte 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue errungen hat. Sollte die Schlage beim Palast zu lange sein, und die 500 Bath pro Person zu viel, dann ist Wat Pho auf alle Fälle eine super Alternative.

In Bangkok ... © Nisa Maier
In Bangkok …
... trefft ihr auf die 46m lange, liegende Buddha-Statue © Nisa Maier
… trefft ihr auf die 46m lange, liegende Buddha-Statue

Notiz am Rande: Offene Schuhe, Shorts, Röcke und schulterfreie Shirts sind in der Anlage verboten. Beim Eingang kann man jedoch passende Kleidung ausleihen, solltet ihr darauf vergessen haben.

Ihr seid dort nicht die einzigen Besucher © Nisa Maier
Ihr seid dort nicht die einzigen Besucher

2. Der Wat Arun Tempel

Auf der anderen Seite des Flusses wartet schon der Tempel der Morgenröte auf euch. Dieser Tempel ist eines der berühmtesten Wahrzeichens Bangkoks und wird nicht nur aufgrund der Architektur und des feinen Handwerks immer wieder als schönster Tempel Thailands bezeichnet. Allein die gut 80 Meter Höhe, die man unter anderem auch besteigen kann, lassen ihn mächtig hervorstechen. Auch hier ist es notwendig passende Kleidung zu tragen, denn auch wenn War Arun eine Touristenattraktion ist, so ist er auch eine wichtige Andachtsstätte für Buddhisten.

Wat Arun Tempel © Shutterstock.com
Wat Arun Tempel © Shutterstock.com

3. Ein, zwei oder mehrere Marktbesuche

Märkte in Bangkok bieten faszinierende Einkaufserlebnisse. Sie sind heiße und stickige Labyrinthe mit teilweise unendlich vielen kleinen Gassen, gefüllt mit den interessantesten Marktständen. Von Küchenutensilien bis hin zu lebendigen Tieren könnt ihr hier quasi alles erwerben.

Besonders spannend ist der Khlong Toey Markt, Bangkoks größter wet market, der fast wie ein kleines Dorf ist. Hier kaufen selbst die großen Hotelketten frisches Gemüse, Fisch und Fleisch.

Und dann ist da natürlich noch der berühmte Chatuchak Market. Einer der größten Märkte weltweit nimmt fast 30 Hektar Land ein. Gut 15.000 Verkaufsstände bieten reichlich Shoppingpotential – allerdings nur an Wochenenden. Seid euch aber sicher, nach einem Besuch hier sehnt ihr euch nach Entspannung am Pool.

Auf den Märkten lässt es sich gut speisen © Nisa Maier
Auf den Märkten lässt es sich gut speisen
Auch lebendige Tiere können hier erworben werden © Nisa Maier
Auch lebendige Tiere können hier erworben werden

4. Chinatown erkunden

Das wuselige Chinatown ist ein kulinarischer Schmaus. Voll mit Restaurants, Straßenständen, Märkten, Gold Verkäufern und Bangkoks bestem street food. Hier könnt ihr lecker Essen und jede Menge unnötige Souvenirs kaufen. Es wird gedrängelt, es ist laut und man sollte auf seine Geldbörse aufpassen; trotzdem ist dieses Viertel ein Muss für jeden Bangkok Urlauber. Und wenn ihr noch nicht genug von goldenen Buddhas habt, verbindet den Trip mit einem Besuch des Tempels Wat Traimit.

Das wuselige Chinatown ist ein kulinarischer Schmaus ... © Nisa Maier
Das wuselige Chinatown ist ein kulinarischer Schmaus …
.. und solllte auf keinen Fall ausgelassen werden © Nisa Maier
.. und solllte auf keinen Fall ausgelassen werden

5. An einem Straßenstand ein paar Köstlichkeiten essen

Ein absolutes Muss in Bangkok: Essen bei einem der vielen Straßenstände. Nirgendwo sonst gibt es so leckere Nudelsuppen, Curries oder Spieße, wie an den kleinen Essensständen, die entlang den Straßen zu finden sind. Die Speisen werden direkt vor Ort zubereitet. Für ein paar lächerliche Euros könnt ihr euch den Bauch vollschlagen und werdet garantiert noch lange von dem Geschmackserlebnis träumen.

Ein absolutes Muss in Bangkok: Street Food © Nisa Maier
Ein absolutes Muss in Bangkok: Street Food

6. Die großen Shoppingcenter der Stadt

Ok, ok, lasst uns ausreden. Die Shoppingcenter in Bangkok sind mehr als Shoppingcenter; sie sind soziale Zentren in denen die Menschen essen, trinken, ins Kino gehen oder im Kaffeehaus sitzen. Ein großer Teil des Lebens in Bangkok spielt sich in Einkaufszentren ab und jedes einzelne hat seinen eigenen Charakter. Das MBK Center ist wohl das legendärste der Stadt und unter anderem auch das größte in Südostasien. Diese Zentren sind ein Teil von Bangkok und wenn man die Stadt verstehen möchte, dann muss man auch das erleben.

Shoppingcenter sind soziale Zentren in Bangkok © Nisa Maier
Shoppingcenter sind soziale Zentren in Bangkok

7. Die Rooftop Bars

Thailands Hauptstadt ist bekannt für seine einzigartigen Rooftop Bars. Das perfekte Zusammenspiel aus dem atemberaubenden Stadtbild und dem stilvollen Restaurant-Lounge-Feeling sind einen Besuch wert. Egal ob in der Moon Bar des Baynan Tree Hotels oder die Sky Bar im Lebua Tower, gerade einmal ein hüfthohes Geländer trennt euch vom Rest von Bangkok.

Der Ausblick von der Moon Bar ... © Nisa Maier
Der Ausblick von der Moon Bar …
... ist atemberaubend schön bei Nacht © Nisa Maier
… ist atemberaubend schön bei Nacht

8. Die Wassertaxis entlang des Chao Phraya Flusses

Wassertaxis sind ein super Verkehrsmittel entlang des Chao Phraya Flusses. So erreicht ihr viele Attraktionen und könnt gleichzeitig auch die kleinen klongs (Kanäle) erkunden, die euch einen Eindruck des Bangkoks der Vergangenheit vermitteln.

Mit Wassertaxis erlebt ihr Bangkok aus einer anderen Perspektive © Nisa Maier
Mit Wassertaxis erlebt ihr Bangkok aus einer anderen Perspektive

9. Der größte Park Bangkoks: Lumpini Park

Der beträchtliche Lumpini Park ist Bangkoks Central Park. Eine grüne Oase inmitten einer der lebendigsten Städte der Welt. Hier kann man entspannen und beobachten: Menschengruppen die gerade Thai Chi praktizieren oder Leguane die die Straße kreuzen. Der Park ist der perfekte Platz, wenn man von dem Großstadtdschungel einmal genug hat und Kraft tanken möchte.

Der beträchtliche Lumpini Park ... © Shutterstock.com
Der beträchtliche Lumpini Park … © Shutterstock.com
... ist Bangkoks Central Park © Shutterstock.com
… ist Bangkoks Central Park © Shutterstock.com
Hier trifft man auch auf Leguane © Nisa Maier
Hier trifft man auch auf Leguane

10. Khaosan Road: Willkommen im Backpacker-Paradies

In vielen Städten findet man preisgünstige Unterkünfte und Hostels. Aber es gibt neben Bangkok wohl keine andere Stadt auf der Welt, wo eine Straße ausschließlich von Backpackern belagert wird. Die Khaosan und Rambuttri Road werden nicht umsonst als backpacker capital of the world bezeichnet. In den letzten Jahren hat sich hier allerdings auch ein lebendiges Szeneviertel mit unzähligen Bars, kleinen Shops und Straßenständen entwickelt.

Die Khaosan Road wird nicht nur von Backpackern, sondern auch von Essensständen belagert © Shutterstock.com
Die Khaosan Road wird nicht nur von Backpackern, sondern auch von Essensständen belagert

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