Astypalea: Verstecktes Juwel der griechischen Ägäis

Sommerurlaub in Griechenland ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Aber kennst du schon die zauberhafte Insel Astypalea?

Die über 3.000 Inseln sind seit Jahrzehnten ein beliebter Ort für Millionen von Menschen, denn die griechische Inselwelt ist und bleibt einzigartig! Nachdem unsere letzte Reise hierher schon über ein Jahrzehnt her ist, war es mal wieder an der Zeit, die Inseln unsicher zu machen. Die „alten Bekannten“, wie z.B. Kreta, Rhodos, Zakynthos oder Korfu, waren allerdings nicht auf unserem Radar. Nur durch Zufall sind wir auf ein echtes Juwel in der südlichen Ägäis gestoßen: Astypalea.

Schmetterling der Ägäis

Der Insel-Winzling wird wegen der besonderen Form und der Schönheit der Landschaft „Schmetterling der Ägäis“ genannt. Trotz ihrer überschaubaren Größe hat Astypalea so manches zu bieten. Gerade für Urlauber, die lieber fern vom Massentourismus reisen, wird es Liebe auf den ersten Blick sein: ruhig, mystisch, idyllisch, familiär mit dem typisch griechischen Ambiente, vielen Stränden und kristallklarem Wasser. Trotzdem ist ihr Name nur wenigen ein Begriff, denn 90% der hier ankommenden Urlauber sind Griechen. Und das schätzen sowohl Einwohner als auch Individualtouristen.

Zu sehen gibt es jede Menge. Neben den einzelnen kleinen Dörfern ist im speziellen Chora hervorzuheben. Astypaleas größter Ort wird von engen Gässchen, traditionellen Windmühlen und den Überresten einer venezianischen Burg geziert. Neben der Burg und den Windmühlen, die mit ihren roten Dächern sehr beeindruckend wirken, ist ein Spaziergang durch die Gassen der beste Weg um den Ort zu erkunden. Auch die berühmten weißen Häuser mit ihren blauen Dächern findet man auf Astypalea. Neben diesen malerischen Anblicken müssen aber auch die Stände erwähnt werden. Zu einem echten Griechenlandurlaub gehört der Strand, wie der Eiffelturm zu Paris. Die Strände auf Astypalea haben zwar keinen kosmopolitischen Vibe oder weichen Sand, bieten aber dafür wunderschönes türkisfarbenes, lichtdurchflutetes Wasser, Entspannung und vor allem Ruhe.

Mit gerade einmal 1.300 Bewohnern kennt hier wirklich jeder jeden. Das macht Astypalea nochmal sympathischer, denn das familiäre Flair ist durchgehend zu spüren. Lediglich im August kann es passieren, dass es keine freien Zimmer mehr zu finden gibt. Sonst aber ist es still und gemütlich. Was für ein Glück für Insel und Touristen.

Infos & Tipps:

  • Anreise: Von Athen aus kann man in ca. 40 Minuten nach Astypalea fliegen. Von Piräus gibt es eine Fähre. Die Überfahrt – auch mit dem eigenen Auto – dauert ca. 8-10 Stunden. Für uns ging es mit der Fähre hin und dem Flieger retour.
  • Übernachtung: Die Anzahl der Hotels in Astypalea ist sehr übersichtlich. Das größte Haus hat gerade einmal 28 Zimmer. Hotelbunker sucht man vergeblich. Dafür vermieten zahlreiche Familien Privatzimmer oder Apartments, was wir so oder so viel angenehmer finden.
  • Reisezeit: Besonders angenehm sind die Temperaturen von Frühling bis Herbst, wenn auch das Wasser eine gute Wärme zum Baden hat. Wir waren im April dort – zum Baden noch etwas zu früh, aber dafür hat man die Insel auch fast komplett für sich.

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